{"id":554,"date":"2020-09-11T15:46:49","date_gmt":"2020-09-11T13:46:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/?p=554"},"modified":"2025-11-19T09:33:26","modified_gmt":"2025-11-19T08:33:26","slug":"so-passt-man-die-trense-das-reithalfter-richtig-an-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/tipps-wissen\/so-passt-man-die-trense-das-reithalfter-richtig-an-2\/","title":{"rendered":"So passt du die Trense \u2013 das Reithalfter \u2013 richtig an"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_560\" aria-describedby=\"caption-attachment-560\" style=\"width: 780px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-560\" src=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Trense_Reithalfter_anpassen_2.jpg\" alt=\"\" width=\"790\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Trense_Reithalfter_anpassen_2.jpg 790w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Trense_Reithalfter_anpassen_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Trense_Reithalfter_anpassen_2-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-560\" class=\"wp-caption-text\">Die Trense sollte gut passen, damit eine feine Kommunikation m\u00f6glich ist.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn sie von Trense sprechen, meinen viele Reiter das Kopfst\u00fcck, genauer gesagt das Reithalfter. Trense ist eigentlich nur die Bezeichnung f\u00fcr das Gebiss.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Kopfst\u00fccke und Reithalftertypen, die auch abh\u00e4ngig von der Reitweise eingesetzt werden. Alle haben ein Genick- und zwei Backenst\u00fccke, sozusagen die puristische Variante. Westerntrensen r\u00fcsten diese Basics noch mit einem Kehlriemen und oft einem Stirnriemen aus. Reithalfter f\u00fcr die Dressur besitzen au\u00dferdem in der Regel einen Nasenriemen \u2013 dann spricht man von englischem Reithalfter.<br \/>\nEine immer noch weit verbreitete Form ist das kombinierte Reithalfter. Neben einem Nasenriemen besitzt es noch einen Sperrriemen, der eingesetzt wird, um das Maul des Pferdes zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Gutes Reiten braucht keinen Sperrriemen \u2013 deswegen bietet <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.trense-anpassen-reithalfter.\">Hillbury<\/a> nur noch <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Trensen\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.trense-anpassen-reithalfter.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Trensen bzw. Reithalfter<\/a> ohne ihn an.<\/p>\n<h4>So wird die Trense richtig verschnallt<\/h4>\n<p>Damit das Pferd sein Kopfst\u00fcck bequem tragen kann, m\u00fcssen alle Riemen richtig verschnallt werden: Das Kopfst\u00fcck soll den Pferdekopf nicht einengen oder dr\u00fccken, es sollte aber auch passen und nicht schlabbern. Nur so kommen die Z\u00fcgelhilfen gut durch.<\/p>\n<h4>Wichtig ist:<\/h4>\n<p>Das Reithalfter muss immer so verschnallt sein, dass das Pferd auch kauen kann. Nur ein beweglicher Kiefer ist ein lockerer Kiefer und nur so ist lockeres und geschmeidiges Reiten m\u00f6glich. Studien haben gezeigt, dass f\u00fcr eine freie Bewegung des Mauls die Schneidez\u00e4hne mindestens 1,7 Zentimeter, die Backenz\u00e4hne mindestens 1 cm Abstand brauchen.<br \/>\nDie \u201eGrundausbildung f\u00fcr Reiter und Pferd\u201c der FN-Richtlinien f\u00fcr Reiten und Fahren wendet die Zwei-Fingerregel als Richtwert an, um die richtige Passform des Kopfst\u00fccks zu ermitteln. Doch das ist nicht immer so einfach.<\/p>\n<h4>Der Nasenriemen<\/h4>\n<p>Der Nasenriemen sitzt unterhalb des Jochbeins und sollte zwei Fingerbreit tiefer verschnallt werden. Er darf nicht auf das Jochbein dr\u00fccken, darf aber auch nicht zu tief sitzen. Denn sonst l\u00e4uft man Gefahr, die Haut zwischen Gebiss und Nasenriemen einzuklemmen.<br \/>\nJe weiter unten der Riemen sitzt, desto mehr Druck wird aufgebaut, wenn er zu eng angezogen wird.<br \/>\nAu\u00dferdem spielt die Lage der Schnallen eine Rolle: Idealerweise liegt sie unter den Unterkiefer\u00e4sten des Pferdes und ist gut gepolstert.<\/p>\n<h4>Die Backenst\u00fccke<\/h4>\n<p>Die Backenst\u00fccke sollten nicht direkt auf der Jochbeinleiste zum Liegen kommen, sondern darunter. Bei ihnen spielt die L\u00e4nge die entscheidende Rolle: Ist das Pferd auf einem gebrochenen Gebiss getrenst, sollten die Backenst\u00fccke so eingestellt sein, dass sich eine Falte im Maulwinkel bildet. Allein durch den Zug beim Tragen verl\u00e4ngern sich die Maulwinkel des Pferdes \u2013 nimmt der Reiter die Z\u00fcgel auf, werden sie noch mehr gedehnt. Das ist nicht nur unbequem, sondern kann auch zu wunden Maulwinkeln f\u00fchren. Zu lange Backenst\u00fccke dagegen haben zur Folge, dass das Gebiss zu tief und unruhig im Maul sitzt und das Pferd anf\u00e4ngt, damit zu spielen, oder es gegen die Z\u00e4hne schl\u00e4gt.<\/p>\n<h4>Der Kehlriemen<\/h4>\n<p>Der Kehlriemen wird so verschnallt, dass zwischen ihm und der Kehle eine geballte Faust Platz hat. Winkelt das Pferd den Kopf an und geht es an die Senkrechte, braucht die Kehle mehr Platz \u2013 zu eng verschnallte Kehlriemen k\u00f6nnen dann auf den Kehlkopf dr\u00fccken und das Schlucken oder sogar die Atmung behindern.<\/p>\n<h4>Der Stirnriemen<\/h4>\n<p>Der Stirnriemen darf nicht dr\u00fccken \u2013 auch nicht an den Schl\u00e4fen. Das Stirnband muss also gro\u00df genug gew\u00e4hlt sein, sonst zieht es das Genickst\u00fcck von hinten gegen die Ohren.<br \/>\nDas Genickst\u00fcck darf ebenfalls nicht scheuern und nicht zu nah an den Ohren liegen.<\/p>\n<p>Ein Hinweis ist das Auftrensen: Wer das Genickst\u00fcck nur mit M\u00fche \u00fcber die Ohren ziehen kann, der hat es zu eng verschnallt oder eine zu kleine Gr\u00f6\u00dfe gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Kopfst\u00fccke gibt es in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen wie Pony, Vollblut, Warmblut oder Kaltblut und alle sind gr\u00f6\u00dfenverstellbar bis zu einem gewissen Grad. Da Pferdek\u00f6pfe aber nicht immer diesen Gr\u00f6\u00dfen entsprechend, ist es perfekt, wenn man sich seine Trense aus verschiedenen Teilen zusammenstellen kann.<\/p>\n<h4>Ein gutes Reithalfter zeichnet zwei Dinge aus: eine sinnvolle Schnittf\u00fchrung und hochwertiges Leder.<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Trensen\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.trense-anpassen-reithalfter.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hillbury Trensen<\/a> haben anatomische Genickst\u00fccke \u2013 sie sind so geformt, dass sie \u00fcber dem Atlaswirbel liegen und weder auf die Nerven, noch auf die Ohren dr\u00fccken. Durch das doublierte Leder liegt am Pferdekopf immer eine weiche Lederoberseite, da die Teile R\u00fccken an R\u00fccken vern\u00e4ht werden. Zudem sind die Trensen an Genickriemen, Stirnriemen und Nasenriemen mit weichem Elchleder oder Nappaleder unterf\u00fcttert. Die Verschnallung liegt gut an den Kiefer\u00e4sten und entlastet den Kiefer.<\/p>\n<p>Das Rinds- und Elchleder, das verarbeitet wird, wird rein pflanzlich ohne Chrom gegerbt. Das verleiht dem Leder nicht nur eine besondere Haptik und einen matten Glanz: Es ist frei von Gift, Schadstoffen und Schwermetallen. Auch Feuchtigkeit und Schwei\u00df l\u00f6sen keine Stoffe aus dem Leder, die das Pferd \u00fcber die Haut wieder aufnehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em>Blog-Beitrag von Nadja M\u00fcller<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sie von Trense sprechen, meinen viele Reiter das Kopfst\u00fcck, genauer gesagt das Reithalfter. Trense ist eigentlich nur die Bezeichnung f\u00fcr das Gebiss.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-554","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipps-wissen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=554"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2233,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/554\/revisions\/2233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}