{"id":331,"date":"2019-11-25T15:40:29","date_gmt":"2019-11-25T14:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/?p=331"},"modified":"2025-11-12T12:35:05","modified_gmt":"2025-11-12T11:35:05","slug":"jungpferd-stressfrei-einreiten-so-gelingts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/jungpferde-ausbildung\/jungpferd-stressfrei-einreiten-so-gelingts\/","title":{"rendered":"Jungpferd stressfrei einreiten: So gelingt\u2019s"},"content":{"rendered":"\r\n<figure id=\"attachment_332\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" style=\"width: 740px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-332 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\" src=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Multifunktions_Kappzaum_Dorado_schwarz_kiesel_700_2_fin.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"536\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Multifunktions_Kappzaum_Dorado_schwarz_kiesel_700_2_fin.jpg 700w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Multifunktions_Kappzaum_Dorado_schwarz_kiesel_700_2_fin-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">Ein Jungpferd richtig einreiten als Basis f\u00fcr ein entspanntes Reitpferde-Leben<\/figcaption><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ohne Sattel \u00fcber die Wiesen preschen, die Sonne im Gesicht und der Wind im Haar: Reiterinnen tr\u00e4umen von dieser innigen Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Ein wichtiger Schritt dabei ist das <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/jungpferde-ausbildung\/vom-jungpferd-zum-reitpferd\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.jungpferd-stressfrei-einreiten.\">Einreiten vom Jungpferd<\/a>: ein spannender, neuer Abschnitt f\u00fcr Mensch und Tier zugleich. Je besser er gelingt, desto stabiler ist das Fundament f\u00fcr das neue Leben als Reitpferd.<\/p>\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit das Pferd schonend an seine neue Aufgabe herangef\u00fchrt werden kann und der erste Ritt f\u00fcr beide eine entspannte Angelegenheit wird, braucht es drei Voraussetzungen: Kommunikation, Vertrauen und Gymnastizierung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommunikation &#8211; Vermeide Missverst\u00e4ndnisse beim Einreiten vom Jungpferd<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Dialog funktioniert nur, wenn beide Seiten die gleiche Sprache sprechen. Deswegen ist <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Bodenarbeit\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.jungpferd-stressfrei-einreiten.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Bodenarbeit  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Bodenarbeit <\/a>vor dem Einreiten \u2013 und damit ist nicht das reine Longieren gemeint \u2013 so wichtig. Sie etabliert Verst\u00e4ndnis zwischen Mensch und Tier. Das Pferd versteht, dass es Antworten auf die Fragen des Menschen finden kann und dass Druck in Form von Hilfen und Aufforderungen kein Grund ist, sich Sorgen zu machen. Au\u00dferdem: Mit Bodenarbeit lassen sich die sp\u00e4teren Reiterhilfen von unten super vorbereiten.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Pferd hat mit dem ungewohnten Gewicht auf seinem R\u00fccken und dem Anblick der Beine und Arme links und rechts in seinem Gesichtsfeld schon sehr viel zu verarbeiten. Wenn wir es dann noch mit unbekannten Kommandos von oben \u00fcberfallen, kann das schon zu viel des Guten sein. Wir k\u00f6nnen ihm also jede Menge Stress nehmen, wenn wir ihm vom Boden bereits erkl\u00e4ren, was bestimmte Signale genau bedeuten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zentrale \u00dcbung besteht darin, Vorhand und Hinterhand des Pferdes auf eine blo\u00dfe Ber\u00fchrung hin weichen lassen zu k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich erfordern fast alle gerittenen Man\u00f6ver eine pr\u00e4zise Kontrolle \u00fcber die Vorhand und die Hinterhand des Pferdes. So lernt das Pferd bereits am Boden, was es bedeutet, auf den sp\u00e4teren Schenkeldruck zu weichen. Und es versteht, sich von uns f\u00fchren zu lassen.<\/p>\r\n<p>Au\u00dferdem sollte sich das Pferd einfach auf den Zirkel schicken lassen und unserer Anfrage nach Vorw\u00e4rts ohne Probleme Folge leisten k\u00f6nnen. Gerade junge Pferde tun sich mit dem Vorw\u00e4rts unter dem Reiter oft schwer. Da hilft es, das vom Boden kleinschrittig vorzubereiten. Sinnvoll ist es auch, hier bereits Stimmkommandos f\u00fcr Schritt, Trab, Galopp und Halt zu etablieren. Sie k\u00f6nnen dem Pferd das Verst\u00e4ndnis unter dem Sattel erheblich erleichtern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vertrauen als Basis f\u00fcr&#8217;s Einreiten vom Jungpferd<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne Frage: Einen Menschen als \u201eRaubtier\u201c auf seinen R\u00fccken zu lassen, setzt ein sehr gro\u00dfes Vertrauen seitens des Pferdes voraus. Wir k\u00f6nnen ihm dabei zus\u00e4tzlich super helfen, wenn wir das Pferd daran gew\u00f6hnen, uns nicht nur von unten oder seitlich, sondern auch von oben zu sehen. F\u00fcr viele Pferde ist es fast ein Schock, wenn der Mensch auf einmal auf der Aufsteighilfe oder einem Zaun in einer erh\u00f6hten Position steht.<\/p>\r\n<p>Vor dem ersten Aufsitzen sollte das Pferd also absolut cool sein, wenn es den Menschen in einer anderen Position sieht als normal. Vom Zaun kann man vorsichtig bereits einen Fu\u00df oder ein Bein \u00fcber den Pferder\u00fccken legen und es an eine Ber\u00fchrung auf dem gesamten R\u00fccken (also auch der Kruppe) und den Flanken gew\u00f6hnen. Viele Unf\u00e4lle passieren tats\u00e4chlich, weil der Reiter beim Auf- oder Absteigen ungeschickt mit dem Bein den Pferdehintern streift und das Pferd damit nicht rechnet. Mit einer gr\u00fcndlichen Vorbereitung von oben kann man das verhindern.<\/p>\r\n<p><br \/>Au\u00dferdem wichtig: Wenn wir auf dem R\u00fccken sitzen, sieht uns das Pferd auf einmal in beiden Augen. Das kann durchaus Angst ausl\u00f6sen. Auch hier k\u00f6nnen wir mit dem \u00dcben am Aufsteigeblock, dem vorsichtigen \u00dcber-den-R\u00fccken lehnen, dem Pferd das Verst\u00e4ndnis erleichtern. Nat\u00fcrlich gilt so oder so, dass alle \u00dcbungen (auch das Aufsteigen) von beiden Seiten klappen sollten. Viele Pferde sind daran gew\u00f6hnt, dass wir Menschen sehr viel von links machen (f\u00fchren, aufsteigen, absteigen, satteln\u2026). Je mehr wir diese Routinet\u00e4tigkeiten auf die andere Seite verlegen k\u00f6nnen, desto mental ausbalancierter wird das Pferd.<\/p>\r\n<h3>Der erste Ritt<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den ersten Ritt bietet sich ein gebissloses Kopfst\u00fcck wie ein <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Trensen\/Sidepull-Yukon-mit-Zuegel.html?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.jungpferd-stressfrei-einreiten.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Sidepull  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Sidepull <\/a>oder ein <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Kappzaum\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.jungpferd-stressfrei-einreiten.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Kappzaum (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Kappzaum<\/a> an. Es schont das Maul und \u00fcber die seitlich angebrachten Z\u00fcgel k\u00f6nnen wir dem Pferd ganz deutlich eine Richtung anzeigen, falls das n\u00f6tig sein sollte. Gebisslos anreiten ist nat\u00fcrlich auch f\u00fcr den Menschen eine echte Vertrauenssache. Hier ist es hilfreich, wenn das Pferd vom Boden bereits gelernt hat, der Seil- und sp\u00e4teren Z\u00fcgelhilfe mit dem Kopf zu weich zu folgen.<\/p>\r\n<p>Unser Tipp: Ein Kappzaum ist die optimale L\u00f6sung f\u00fcr das Einreiten vom Jungpferd. Er macht den Wechsel zwischen Bodenarbeit und anf\u00e4ngliches Reiten einfach und bequem. Ein Umz\u00e4umen zwischen den Einheiten ist nicht notwendig. Falls du dir noch nicht sicher bist, welcher Kappzaum f\u00fcr dich und dein Pferd der richtige ist, findest du hier eine gute Hilfestellung: <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Wie-finde-ich-den-richtigen-Kappzaum\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.jungpferd-stressfrei-einreiten.\">Wie finde ich den richtigen Kappzaum?<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gymnastizierung und physische Balance<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei aller gr\u00fcndlichen Vorbereitung des Verst\u00e4ndnisses und der Kommunikation sollten wir auch die k\u00f6rperlichen Seiten des Geritten-Werdens nicht au\u00dfer Acht lassen. Pferde sind schlie\u00dflich per se nicht daf\u00fcr gemacht, uns Reiter auf ihrem R\u00fccken zu tragen. Deswegen ist es wichtig und richtig, das Pferd vor dem ersten Reitversuchen durch eine systematische <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/tipps-wissen\/gymnastik-fuers-pferd\/?utm_medium=beitrag&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=blog.beitrag.jungpferd-stressfrei-einreiten.\">Gymnastik <\/a>am Kappzaum in die Balance zu verhelfen. Wenn es gelernt hat, in den Schwerpunkt zu treten, sich zu strecken und biegen zu lassen, wird es den Reiter viel sicherer und entspannter tragen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p><br \/><em>Blog-Beitrag von Nadja M\u00fcller<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Sattel \u00fcber die Wiesen preschen, die Sonne im Gesicht und der Wind im Haar: Reiterinnen tr\u00e4umen von dieser innigen Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Ein wichtiger Schritt dabei ist das Einreiten vom Jungpferd: ein spannender, neuer Abschnitt f\u00fcr Mensch und Tier zugleich. 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