{"id":257,"date":"2019-07-15T09:13:33","date_gmt":"2019-07-15T07:13:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/?p=257"},"modified":"2023-03-30T14:17:25","modified_gmt":"2023-03-30T12:17:25","slug":"erfolgreiches-gelassenheitstraining","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/bodenarbeit\/erfolgreiches-gelassenheitstraining\/","title":{"rendered":"Erfolgreiches Gelassenheitstraining &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-image\">\r\n<figure id=\"attachment_258\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" style=\"width: 1014px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-258\" src=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/horse-1308817_1280-1024x653.jpg\" alt=\"Pferd  beim Gelassenheitstraining\" width=\"1024\" height=\"653\" srcset=\"https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/horse-1308817_1280-1024x653.jpg 1024w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/horse-1308817_1280-300x191.jpg 300w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/horse-1308817_1280-768x490.jpg 768w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/horse-1308817_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">Mit diesen Tipps entspannst du dein Pferd.<\/figcaption><\/figure>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein schusssicheres Pferd, das entspannt mit uns durchs Leben geht und trotzdem nicht abgestumpft alle Au\u00dfenreize ignoriert: So stellen wir uns den perfekten pferdigen Partner vor. Ein erfolgreiches Gelassenheitstraining ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gelassenheitstraining bringt uns diesem Ziel ein ganzes St\u00fcck n\u00e4her. Anhand von gruseligen Gegenst\u00e4nden k\u00f6nnen wir unserem Pferd nicht nur beweisen, dass es uns vertrauen kann, weil wir es nicht in Gefahr bringen. Wir st\u00e4rken auch sein eigenes Selbstbewusstsein, wenn es lernt mit Situationen souver\u00e4n umzugehen.<\/p>\r\n<p>Damit das Training ein Erfolg wird, solltest du zum einen mit einem gut passenden Halfter und einem l\u00e4ngeren Seil, keinem F\u00fchrstrick, arbeiten. So hat dein Pferd mehr Bewegungsfreiheit, wenn es das Gef\u00fchl hat, laufen zu m\u00fcssen.\u00a0\u00a0<\/p>\r\n<p>Unser Ausr\u00fcstungs-Tipp f\u00fcr euer Gelassenheitstraining:\u00a0<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Halfter-Stricke\/Tauwerk-Halfter\/\">Tauwerk-Halfter<\/a> mit anatomischen Genickst\u00fcck und flachem Karabiner zur Schonung des Kaumuskels<\/li>\r\n<li>4m oder 6m <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Bodenarbeit\/Bodenarbeitsseile\/Bodenarbeitsseil.html\">Bodenarbeitsseil<\/a> in einer griffigen Dicke von 11mm und einem robusten Edelstahl-Karabiner<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>Au\u00dferdem haben wir drei vielleicht sogar etwas ungew\u00f6hnliche Tipps f\u00fcr dich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nur Toleranz oder echte Entspannung?<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es ist eine Sache, dem Pferd beizubringen, etwas auszuhalten. Und eine ganz andere, ihm zu erkl\u00e4ren, dass es sich entspannen kann und keine Angst haben muss. Ein guter Test, ob dein Pferd einen Reiz einfach nur ertr\u00e4gt oder ihn ok findet, ist folgender: Lass es dabei seine F\u00fc\u00dfe bewegen. Wenn du es zum Beispiel mit einer Plastikt\u00fcte am Gertenende abreiben willst, dann frage das nicht nur im Stand ab, sondern auch, wenn dein Pferd Schritt geht und trabt.<\/p>\r\n<p>In der Bewegung zeigt es sich viel deutlicher, wie es deinem Pferd tats\u00e4chlich geht mit dem gruseligen Reiz. Im Stand k\u00f6nnte es einfach festfrieren und den Reiz ausblenden, indem es sich mental herauszoomt. Man k\u00f6nnte dann glauben, alles ist in Ordnung, obwohl es das nicht ist. Ber\u00fchrst du dein Pferd dagegen in der Bewegung mit der T\u00fcte, wird es entweder mit starrem Blick stehen bleiben oder schneller werden, wenn es seine Skepsis noch nicht abgelegt hat.<\/p>\r\n<p>Ziel ist es, dass es einfach im gleichen Rhythmus, Takt und Tempo unbeirrt weitergehen kann. Diese Variante hat auch den Charme, dass das Pferd nicht lernt, mental an einen anderen Ort zu gehen, wenn es Angst haben sollte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Passe dich dem Tempo deines Pferdes an<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein Pferd f\u00fchlt sich dann am wohlsten, wenn es eine Aufgabe und erst recht eine Herausforderung in seinem Tempo angehen kann. Viele Pferde lassen sich von der Ungeduld des Menschen treiben, gehorchen und tun, was von ihnen verlangt wird: Sie gehen in den H\u00e4nger, obwohl sie skeptisch sind, sie queren die Pf\u00fctze oder steigen auf die Plane. L\u00e4sst man sie aber ihr eigenes Tempo dabei gehen, kommt man schneller und stressfreier zum Ziel.<\/p>\r\n<p>Wie findet man heraus, wie neugierig und mutig unser eigenes Pferd ist? Man pr\u00e4sentiert ihm einen Reiz, ohne selbst Einfluss zu nehmen. Das geht am besten, indem man eine gruselige Plane oder einen gef\u00e4hrlichen Pappkarton auf die Koppel tr\u00e4gt oder in den Laufhof legt. Oder auf den Paddock, wenn dieser nicht zu klein ist. Das Pferd muss sich n\u00e4mlich zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen. Dann stellt man sich an den Zaun und beobachtet. Welches Pferd kommt zuerst? Wer traut sich am schnellsten ran? Wer h\u00e4lt sich im Hintergrund? Eine solche Session kann ganz deutlich aufzeigen, wie das eigene Pferd tickt und wie es unbeeinflusst von uns mit potenziell gruseligen Dingen umgeht. Daran k\u00f6nnen wir uns dann in den gemeinsamen Einheiten orientieren.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beschwichtigungssignale beachten<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Pferde zeigen uns, wenn sie \u00fcberfordert sind, mehr Zeit brauchen und bitten uns um Geduld. Es gibt drei dieser zentralen <strong>Beschwichtigungssignale<\/strong>, die wir kennen und beachten sollten: Das Pferd wendet den Kopf ab und schaut weg, so dass man das Wei\u00dfe im Auge sieht. Dein Pferd kratzt sich mit dem Kopf an einem ausgestellten Vorderbein. Es bei\u00dft nach Fliegen an der Schulter (und zwar immer auf einer Seite). F\u00fcr sich genommen, k\u00f6nnen diese drei Verhaltensweisen nat\u00fcrlich auch bedeuten, dass das Pferd gerade etwas Interessantes sieht und deswegen den Kopf dreht, oder dass ihn tats\u00e4chlich die Haut am Bein juckt oder eine Fliege kitzelt.<\/p>\r\n<p>Wiederholen sich diese Verhaltensweisen aber innerhalb von einer Session, dann handelt es sich h\u00f6chst wahrscheinlich um Beschwichtigungssignale. F\u00fcr uns Menschen bedeutet das, einfach etwas langsamer zu machen, weniger zu fordern, den Druck zu reduzieren und zu warten, bis das Pferd bereit ist. Gerade, wenn sich ein Pferd von etwas Gruseligem abwendet und es nicht mehr anschauen kann, und wir ihm erlauben, ein St\u00fcck wegzugehen und durchzuatmen, dann erh\u00f6hen wir die Bereitschaft des Pferdes, es noch einmal zu versuchen. Und noch wichtiger: Wir st\u00e4rken sein Vertrauen in uns, weil wir uns empathisch und aufmerksam gezeigt haben, was Pferde sehr sch\u00e4tzen.<\/p>\r\n<p><br \/><em>Blog-Beitrag von Nadja M\u00fcller<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein schusssicheres Pferd, das entspannt mit uns durchs Leben geht und trotzdem nicht abgestumpft alle Au\u00dfenreize ignoriert: So stellen wir uns den perfekten pferdigen Partner vor. Ein erfolgreiches Gelassenheitstraining ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[61,62],"class_list":["post-257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bodenarbeit","tag-entspanntes-pferd","tag-gelassenheitstraining"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1567,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions\/1567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}