{"id":252,"date":"2019-06-25T09:10:59","date_gmt":"2019-06-25T07:10:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/?p=252"},"modified":"2025-09-23T15:14:42","modified_gmt":"2025-09-23T13:14:42","slug":"von-den-pferden-fuers-leben-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/tipps-wissen\/von-den-pferden-fuers-leben-lernen\/","title":{"rendered":"Von den Pferden f\u00fcrs Leben lernen"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-image\">\r\n<figure id=\"attachment_253\" aria-describedby=\"caption-attachment-253\" style=\"width: 1014px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-253\" src=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-1024x683.jpg\" alt=\"Mensch und Pferd\" width=\"1024\" height=\"683\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-300x200.jpg 300w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-253\" class=\"wp-caption-text\">Wie Pferde uns zu besseren Menschen machen.<\/figcaption><\/figure>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Von Pferden k\u00f6nnen wir so viel mehr lernen als Reiten oder <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/Bodenarbeit\/\">Bodenarbeit<\/a>. Wenn wir bereit sind genau hinzuschauen, zu f\u00fchlen und zu reflektieren, dann nehmen wir aus dem Zusammensein mit dem Tier wichtige Impulse und Denkanst\u00f6\u00dfe f\u00fcr unseren Alltag mit. Nicht umsonst hei\u00dft es, dass Pferde uns zu besseren Menschen machen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geduld<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quarter Horse Sam will nicht in den H\u00e4nger. PRE Herodes <a href=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/jungpferde-ausbildung\/hufe-geben-ist-ganz-einfach-oder-vielleicht-doch-nicht\/\">gibt die Hufe<\/a> nicht. Und Reitpony Bella ignoriert die Schenkelhilfe. Wer mit Pferden zu tun hat, begreift schneller als ihm lieb ist: Mit Ungeduld und Zwang erreicht man gar nichts oder zumindest nichts Gutes. In dem Augenblick, wenn wir die Beherrschung verlieren, geht es bergab. Das Pferd bekommt Angst, sein Widerstand w\u00e4chst und wir kommen kein St\u00fcck weiter. Geduld dagegen und ein kleinschrittiges Vorgehen belohnen unsere Pferde mit Vertrauen. So k\u00f6nnen Mensch und Pferd gemeinsam wachsen. Und Geduld hilft uns nat\u00fcrlich auch abseits des Stalls.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Empathie<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer hart, stur und ohne Verst\u00e4ndnis an sein Pferd herantritt, der wird niemals eine nachgiebige Reaktion auf Hilfen erhalten und ein Pferd, das mental wie emotional eine weiche und sanfte Ausstrahlung bekommt. Das in sich ruht und mit sich und der Welt zufrieden ist. Unser Pferd will sich bei uns gut aufgehoben und verstanden f\u00fchlen, und damit uns das gelingt, brauchen wir Empathie: Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Mitgef\u00fchl. Gerade, wenn unser Pferd Angst hat oder skeptisch ist, hilft es nicht, den Druck zu erh\u00f6hen und es zum Gehorsam zu zwingen. Wenn wir uns stattdessen in seine Situation hineinversetzen, seinen Blickwinkel einnehmen, w\u00e4chst unser Verst\u00e4ndnis und wir sehen, dass unser Pferd uns weder ver\u00e4ppeln will, noch widerspenstig ist, weil es Spa\u00df daran hat. Wir verstehen, dass es einen guten Grund hat, uns nicht zu folgen, und diese Einsicht ist der erste Schritt in Richtung einer harmonischen Beziehung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Humor<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pferde k\u00f6nnen witzig sein. Meist entstehen f\u00fcr uns lustige Verhaltensweise spontan und die Situationskomik l\u00e4sst uns lachen. Vorausgesetzt, wir schauen nicht durch die Perfektionistenbrille. Dann sehen wir n\u00e4mlich unter Umst\u00e4nden keine originelle Idee des Pferdes, sondern einen Ungehorsam. Und den finden wir nat\u00fcrlich nicht besonders witzig. Wenn wir dagegen Vorschl\u00e4ge des Pferdes als solche erkennen k\u00f6nnen und ihm die Freiheit geben, einfach mal zu machen, statt jeden Schritt kontrollieren zu m\u00fcssen, dann w\u00e4chst nicht nur die Freude unseres Pferdes an unserem Zusammensein, sondern wir haben auch die Chance immer mal wieder herzhaft zu lachen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wachstum<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pferde geben uns die Chance an ihnen und mit ihnen (\u00fcber uns hinaus) zu wachsen. Gerade, wenn man im Mindset \u201edas kann ich nicht\u201c oder \u201edas schaffe ich nicht\u201c gefangen ist, zeigen uns Pferde, dass wir damit heute vielleicht recht haben. Aber wir haben das Potenzial das zu ver\u00e4ndern. Wir m\u00fcssen nicht in alten Glaubenss\u00e4tzen festh\u00e4ngen. Wir k\u00f6nnen sie ablegen und uns neue F\u00e4higkeiten aneignen, indem wir lernen und \u00fcben. Und einfach mal machen, ohne Angst vor Fehlern. Dieses Growth Mindset k\u00f6nnen wir uns am und mit dem Pferd erarbeiten. Denn regelm\u00e4\u00dfiges Training macht uns besser &#8211; garantiert. Das Angaloppieren klappt auf einmal, die Hilfen werden feiner oder wir k\u00f6nnen ohne Angst ausreiten gehen. Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glich \u2013 immer. Wir m\u00fcssen nur den ersten Schritt wagen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Selbstbewusstsein<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pferde sehen hinter die Fassade. Schminke, Klamotten oder ein spektakul\u00e4res Auftreten k\u00f6nnen sie nicht t\u00e4uschen. Sie wissen, wie sich eine Person f\u00fchlt, egal, ob sie ein guter Schauspieler ist. Pferde nehmen uns dabei, wie wir sind. Gro\u00df oder klein, dick oder d\u00fcnn. Sie haben keine Erwartungen und urteilen nicht. Genau diese F\u00e4higkeiten k\u00f6nnen uns im Alltag helfen. Uns dabei unterst\u00fctzen uns selbst zu akzeptieren, nicht zu urteilen und uns Fehler zu verzeihen. Damit st\u00e4rken wir unser Selbstwertgef\u00fchl und unser Selbstbewusstsein. Auch die gemeinsamen Abenteuer, die man mit dem Pferd erlebt, gruselige Situationen, die man zusammen meistert, intensivieren die Bindung zwischen Mensch und Tier und geben Mut und Zuversicht f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Achtsamkeit und Bewusstsein<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pferde leben im Hier und Jetzt. Sie gr\u00fcbeln nicht \u00fcber schlechte Erlebnisse aus der Vergangenheit und sie zerbrechen sich nicht den Kopf \u00fcber das, was die Zukunft bringen mag. Diese Gegenw\u00e4rtigkeit, diese F\u00e4higkeit, den Moment voll wahrzunehmen, k\u00f6nnen wir Menschen uns von unseren Pferden lernen. Denn jegliche Meditation dreht sich darum, bewusst wahrzunehmen und anzunehmen, was wir f\u00fchlen. Und dazu kommt ein weiterer wichtiger Aspekt: Wahrnehmen und annehmen, ohne zu bewerten. Wenn wir das gemeistert haben, k\u00f6nnen wir Ruhe und Gelassenheit finden. Den Weg dorthin leben uns Pferde jeden Tag vor.<\/p>\r\n<p>Was hast du schon von Pferden lernen d\u00fcrfen?<\/p>\r\n<p><br \/><em>Blog-Beitrag von Nadja M\u00fcller<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image\">\n[caption id=\"attachment_253\" align=\"aligncenter\" width=\"1024\"]<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-253\" src=\"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-1024x683.jpg\" alt=\"Mensch und Pferd\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-300x200.jpg 300w, https:\/\/hillbury-pferde-blog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Hillbury0419-5641-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/> Wie Pferde uns zu besseren Menschen machen.[\/caption]<br \/>\n<\/figure>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[59,60],"class_list":["post-252","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipps-wissen","tag-pferd-und-mensch","tag-vom-pferd-lernen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=252"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1570,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252\/revisions\/1570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillbury.de\/pferde-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}